Materialästhetik

Gabriele Reiterer
Materialästhetik
In: Irmgard Frank – Raumdenken Thinking Space
Buchgestaltung: Walter Bohatsch
Verlag Niggli AG Sulden Zürich 2010
ISBN 978-3-7212-0768-2

Ausgezeichnet mit dem Preis „Schönste Bücher Österreichs“ 2011

Der Begriff Material, Materialia im Lateinischen, stammt ursprünglich von Materia. Materie bedeutete von jeher Rohstoff, aus dem etwas hergestellt wird.
Was hat es nun eigentlich mit Materialia, mit den Werkstoffen in der Architektur auf sich? In den theoretischen Reflexionen über das Bauen spielte das Material immer eine untergeordnete Rolle, in den großen Traktaten nahm die Bedeutung der Materialien stets wenig Raum ein. Doch gerade ihrer sprachlosen Präsenz zufolge, überbringen Materialien nahezu magische Botschaften. Sie berühren primäre und sekundäre Sinne, sie erschaffen Atmosphären. Sie berühren tiefere Schichten unserer Wahrnehmung und lösen Emotionen aus. Der ästhetische Wert von Materialien ist von weit unterschätzter Bedeutung. Daher liegt die Frage nahe: Ist die genuine Art Architektur wahrzunehmen, wirklich das Sehen oder nicht vielmehr das Spüren?

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